TOTALE FINSTERNIS Tanz der Vampire RPG

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Juniper Pfarrersgehilfe

Anmeldungsdatum: 30.09.2011 Beiträge: 86
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Verfasst am: 15.01.2012, 21:13 Titel: Juniper Jansen |
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Vorname: Juniper
Nachname: Jansen
Spezies: Mensch
Alter: 17
Geschlecht: männlich
Spitzname/Kosename: Er mag es nicht sonderlich wenn man ihn Juni nennt
Geburtstag: 6. Juni
Wohnort: derzeit beim Pfarrer in einer Hütte neben dem Friedhof
Volkszugehörigkeit: Rumäne
Beruf: Tagelöhner zurzeit im Dienste des Pfarrers u.a. als Totengräber
Familie: Mutter Jolanda Jansen, Vater Jurek, Großvater Jahn Jansen, Großmutter Bellatrix Jansen, Tante Benna Hein geborene Jansen, Onkel Hanbold Hein, Cousins/Cousinen: Heltram Hein(21), Benter Hein(19), Berte Hein(19), Berend Hein(11), Helen Hein(10) und Hanno Hein(6).
Freunde: Pfarrer Pater Pedro
Aussehen: dunkle Haare, 178cm groß, normaler Körperbau
Silrichtung: einfache Kleidung, im Sommer oft barfuß, gelegentlich trägt er eine Kappe(siehe Bild)
Stärken: Er ist zäh und kann viel aushalten, gibt nicht leicht auf.
Schwächen: kann mitunter auch mal aufbrausend oder frech sein
Vorlieben: Er liegt gerne in der Sonne und liebt den Sommer
Abneigungen: Ungerechtigkeit
Gesinnung: meist freundlich und offen
Persönlichkeit: Manchmal wirkt er traurig und nachdenklich, scheint mit den Gedanken woanders zu sein. Dann ist er allerdings auch wieder für jeden Spaß zu haben. Immer mal wieder kehren Bilder aus seiner Vergangenheit zurück und bisweilen hat er auch Alpträume.
Persönlicher Besitz: Er legt nicht viel Wert auf Kleidung oder Besitz, aber er hat einen kleinen Anhänger, ein Kreuz an einem Lederband, der einst seiner Mutter gehörte und ihn an sie erinnert.
Lebenslauf:
Junipers Mutter Jolanda Jansen war ein junges Mädchen von 19 Jahren, als im Spätsommer ein Trupp des fahrenden Volkes ihr Heimatdorf besuchte. Ihre Neugierde führte sie zu den Schaustellern wo Jurek ein charismatischer junger Jongleur und Seiltanzkünstler ihr Herz entflammte. Nur eine Sommernacht teilten die beiden unter den Wachholdersträuchern, dann reisten die Schausteller weiter.
Die Eltern bei denen Jolanda noch lebte versuchten alles sie noch rechtzeitig mit einem Mann aus dem Dorf zu verheiraten um die Schande zu verbergen, doch weigerte sie sich beharrlich und fand ihre Mittel und Wegen jeden zu vergraulen den die Eltern anschleppten.
Naiv hoffte sie darauf, dass die Schausteller im nächsten Sommer wiederkämen und Jurek sie heiraten würde. Und tatsächlich kamen die Schausteller auch in diesem Jahr wieder, doch als Jolanda Jurek mit seinem Sohn konfrontierte war dieser nicht gerade begeistert. „Menschen wie wir sind wie die Vögel, wir brauchen unsere Freiheit“ sagte er.
Doch so einfach gab Jolanda nicht auf und in der Nacht, das Kind im Arm lief sie davon um sich dem fahrenden Volk anzuschließen. Widerwillig nahm der Trupp sie schließlich mit, doch war sie samt Kind keine große Hilfe. Kunststücke beherrschte sie auch nicht und für die Schausteller stellten sie nur zwei weitere Mäuler dar, die sie stopfen mussten.
Als der Winter kam lieferte man sie und ihr Kind reichlich ausgehungert, wieder bei ihren Eltern ab. Diese waren allerdings noch so enttäuscht von ihr, dass sie sie auch nicht wieder aufnehmen wollten. Immerhin ihre ältere Schwester Benna, die mit dem Müller Hanbold Hein verheiratet war und schon drei ältere Kinder nahm sie auf.
Hanbold Hein hatte einen kleinen Hof samt Mühle, wo Juniper mit seinen drei älteren Cousins aufwuchs.
Im Sommer streiften sie durch die Wälder, bauten Staudämme am Bach und schliefen auf dem Heuboden. Jolanda half auf dem Hof, versorgte die Schweine und Hühner und nähte kleinere Auftragsarbeiten für Leute aus dem Dorf.
Alles in allem war es eine schöne Zeit für Juniper, bis seine Tante Benna wieder schwanger wurde. Sie bekam Blutungen und der Arzt ordnete an, dass sie im Bett bleiben musste.
Juniper bemerkte, dass auch seine Mutter sich veränderte. Die Stimmung auf dem Hof wurde immer gereizter, doch Juniper war noch zu klein um zu verstehen was vor sich ging.
Sein Cousin Berend wurde geboren, aber irgendwas stimmte nicht. Junipers Mutter zog sich immer mehr zurück, schien sich zu verstecken und kam schließlich gar nicht mehr aus ihrer Kammer. Sie schickte Juniper ihr etwas zu Essen zu holen, entwickelte dabei einen sonderbaren Geschmack mit einer Vorliebe für Knoblauch. Später erbrach sie sich andauernd. „Sie ist krank“ sagten die anderen.
Dann kam die Nacht, in der er von einem lauten Mark und Bein durchdringenden Schrei seiner Mutter aus dem Schlaf gerissen wurde. Was folgte ist ihm nur noch schemenhaft und zusammenhangslos in Erinnerung. Polternde Schritte auf der Treppe, Scherben, das blitzende Metall eines Messers, Blut, überall war Blut, man scheuchte ihn raus, Aufregung, Streit und Geschrei, schreiende Kinder, Glasscherben, ein schreiendes Baby, Das zorngerötete Gesicht seines Onkels, Splitter von zerschmissenem Geschirr, angstvolle erschrockene Gesichter seiner Cousins und Cousinen, die kreischende Stimme seiner Tante und wieder Blut, blutverschmierte Kleidung und Laken ……
Seine Mutter lag lange krank und regungslos im Bett, schien sich dann aber zumindest körperlich halbwegs zu erholen, doch war sie danach nie wieder dieselbe. Sie verhielt sich immer sonderbarer, erzählte zusammenhangloses Zeug von Vampieren, die im Wald auf sie alle lauerten, schlich des Nachts durchs Haus wie ein Gespenst, verhängte alle Fenster mit Laken und war tagelang nicht ansprechbar, verweigerte das Essen da sie es für vergiftet hielt und Juniper bekam immer mehr Angst vor ihr und den Geschichten, die sie ihm einflüsterte. Er versteckte sich auf dem Dachboden und weinte, betete zu Gott, dass er sie wieder gesund machen möge.
Vielleicht erhörte Gott sein flehen auf seine Weise, denn wenige Tage später gen Abend kamen einige Mönche und Nonnen und nahmen seine Mutter mit.
Es war still geworden im Haus. Langsam kamen alle etwas zur Ruhe, nur Juniper saß jeden Abend am Fenster schaute zu den Sternen und hoffte, dass seine Mutter bald gesund wiederkehren würde. Tagsüber war er meist abgelenkt, da es im Hof viel zu tun gab und er nun, da seine Mutter nicht mehr da war ihre Aufgaben übernehmen sollte.
Die Monate vergingen, auf Winter folgte Sommer, aber Jolanda kam nicht wieder. Langsam ganz langsam begann Juniper sich damit abzufinden.
In der Familie seines Onkels hatte er keinen leichten Stand. Seine Tante war immer abweisender zu ihm, zog ihre eigenen Kinder deutlich vor und auch die Kinder merkten das und nutzten es aus. Wenn immer einer etwas ausgefressen hatte, oder etwas zu Bruch ging schob man es Juniper in die Schuhe.
Die anderen hielten gegen ihn zusammen und so wurde er immer öfter von seinem Onkel übers Knie gelegt.
Einige Zeit lang lief er zu seinen Großeltern, doch die hielten schon immer zu Benna und glaubten ihr mehr als ihm. Die Großeltern wurden älter und gebrechlicher und schließlich verkaufte Jahn sein kleines Häuschen im Dorf und zog mit seiner Frau zu Benna auf den Hof.
Juniper musste sein Zimmer im Dach für die Großeltern räumen. Es gab kein weiteres Zimmer im Haus und so sollte er in die Besenkammer umziehen, die gerade Platz für eine Schlafstätte hatte.
Da war er 15 Jahre alt. Er hielt es auf dem Hof seines Onkels nicht mehr aus und lief davon.
Mit Betteln und als Tagelöhner verdiente er sich mehr schlecht als Recht seinen Lebensunterhalt und zog von Dorf zu Dorf, bis er eines Sonntags in der Kirche vom Pfarrer Pater Pedro angesprochen wurde. Dieser konnte einen Burschen gebrauchen der ihm im Haushalt, bei der Pflege des Friedhofs und als Totengräber half.
Juniper war froh einen Platz gefunden zu haben. Er bekam einen Schlafplatz in der Hütte neben dem Pfarrhaus am Friedhof und ein kleines Taschengeld jeden Monat.
Für Administrator:
Hast du die Regeln genau gelesen: ja
Wer ist auf deinem Bild? Ich selber, selbst fotographiert und bearbeitet. |
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